1. Swiss NordicWalk  11.9.05 - 9.10.05

Photos von unterwegs

Reaktionen in der Presse

 

11.September_

aktuelle PositionAktuelle Position in Versoix
Um ca. 11Uhr gehts endlich los.
Ich freue mich auf alle diejenigen, denen ich auf den nächsten 500km begegnen werde.

habe den ersten Tag sehr gut hinter mich gebracht. Am Anfang hatte ich den Einstieg verpasst, und "irrte" ausserhalb der Karte umher. Aber was ist schon eine Stunde, zum ganzen Rest... Als ich einmal das Tempo hatte, lief alles perfekt. Eigentlich musste ja alles gut gehen, denn Bettina, meine 12jährige Tochter, hat mir eine Nordicwalkerin gezeichnet. Diese Zeichnung habe ich natürlich mitnehmen müssen. Vorallem die Strecke von La Batie nach Chavannes des Bois ist an Schoenheit kaum mehr zu ueberbieten. Mehrere Kilometer fuerte der Weg entlang eines Baches. Praktisch alle Bäume und Steine waren mit Moos überwachsen. Dort endlich angekommen, konnte ich meinen Wassertank füllen, denn auf der ganzen Strecke hatte es nicht einen einzigen Brunnen. Danach ging es nur noch geradeaus. Leider musste ich feststellen, dass sich die Tourbeschreibung nicht mit den Wanderwegen deckt, so musste ich effektiv anfangen, alle paar Hundertmeter die Karte zu konsultieren. Das heisst im Klartext: Die Karte wird vorne in den Hüftgurt gesteckt, und von da an, ist der Bauch wegen des Plastikeinband immer nass. In Céliny Crans wurde ich von Philipp, Marisol und Jordan empfangen. Den ganzen Abend wurde ich verwöhnt. Das Beste war aber das mexikanische Essen. Das Ganze war einfach Spitzenklasse. Merci vielmals für die tolle Gastfreundschaft. Morgen gehts weiter über Nyon nach Aubonnes
aktuelle PositionAktuelle Position in Crans
 

12.September

Ich bin bis St-Livres bei Aubonne gelaufen.
Die Füssen tun etwas weh von den betonierten Strassen, die es überraschender Weise in den Rebbergen. Noch weiss ich nicht, das dies Blasen werden, sonst würde ich jetzt schon Gegenmassnahmen treffen. hat. Für alle die es nicht kennen: Schlafen auf dem Bauernhof, ein absoluter Geheimtipp. Interessante Gespräche, gut und viel zu essen. Als Krönung gibts meistens noch einen süffigen Hauswein. Was will man mehr?
aktuelle PositionAktuelle Position in St-Livres Fitnessgraph
 

13. September

Alles gut gegangen. Ich mag seit dem 1/2 Marathon Morges St. Sulpice  vom letzten Jahr diese Strecke immer noch nicht. Alles auf Asphalt, die Sonne brennt unerbitterlich via Genfersee auf den Nacken. In Cully suche ich mir als erstes eine Drogerie. Compeedpflaster für die Füsse, hoffentlich heilen so die Blasen besser.Euceta für den verbrennten Nacken, und 30er Sonnencreme als Vorsorge für morgen.
Bin müde und habe noch etwas schmerzendere Füsse als gestern. Frisch geduscht und den Magen gefüllt, gönne ich mir ein Glas Wein, der hier "herangewachsen" ist. Übernachten werde ich in einem kleinen Winzerhäusschen ohne Strom und Wasser. mitten in den Rebbergen von Cully. Auch hier lohnt es sich, den Katalog "Bed and Breakfest"(http://www.bnb.ch) für Übernachtungen zu Rate zu ziehen.
Vielen Dank Yolande für die tolle Unterbringung, und die liebevolle Betreuung!
aktuelle PositionAktuelle Position in Pully Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2 Fitnessgraph 3
 

14.September

Heute hat mich die Strecke physisch und psychisch sehr gebraucht, da es sehr viel auf und ab gegangen ist. Ausserdem sind die Wege sehr unklar signalisiert, womit ich schon mal 1h Stunde falsch gelaufen bin. Bin schlussendlich doch noch in Les Paccots angekommen und habe mir ein Hotelzimmer gegönnt!
aktuelle PositionAktuelle Position in Les Paccots Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

15. September

War bis auf 1570 Metern Höhe in Blanc Franci. Traditionsgemäss in Gruyère ein Meringue gegessen. In der Nähe einer Schokoladenfabrik roch der ganze Ort nach Schokolade. Gut angekommen in Charmey. Der Weg war wunderbar zum Walken im Gegensatz zu den Betonwegen bisher! Etwas nass, aber hatte zum Glück meine Gortex-Schuhe. Merkte Ermüdungserscheinungen beim Abwärtslaufen. Machte rohe selbstgemachte Rösti bei einer Familie und übernachtete dort.
aktuelle PositionAktuelle Position in Charmey Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

16.September

Habe es heute etwas ruhiger genommen und bin weniger gelaufen als sonst, um meine Blasen etwas heilen zu lassen. Bin an einem Kloster (La Valsainte) vorbeigekommen, an dem nur gebetet und gearbeitet wird. Sie dürfen einmal in der Woche reden, ganz nach dem Grundsatz:"beata solitudo" Nach einer fantastische Höhenwanderung über "La Baliste, 1414m) bin ich nun am Schwarzsee angekommen. Leider ist am späten Nachmittag ein Wind aufgekommen, der den Regen gebracht hat.
Übernachte im Naturfreundhaus Schwarzsee.

aktuelle PositionAktuelle Position in Schwarzsee Fitnessgraph
 

17.September

Vor Zollhaus einen Alpabzug gesehen. Es regnete den ganzen Tag. In Guggisberg nur ein Hotel und sonst nichts, also bin ich noch weiter. Gut angekommen in Rüeggisberg. Habe ein Zimmer in einem Restaurant. Konnte wieder einmal waschen.
aktuelle PositionAktuelle Position in Rüeggisberg Fitnessgraph
 

18.September

Nach einem feudalem Frühstück bin ich trotz eisiger Bise über den Belpberg nach Münsingen gewalkt. Am Nachmitag bin von meiner Ernährungsberaterin Corinne Spahr, dipl. Ernährungsberaterin, Ausbildungszentrum Insel, Kant.Ernährungsberatung Ernährungsberatung. überrascht worden. Übernachte im Stroh, im Stall eines Bauernhofes.
aktuelle PositionAktuelle Position in Münsingen Fitnessgraph
 

19.September

Hatte keine lange route heute. Bin in Waldhäusern angekommen und habe ein günstiges Zimmer und feines Znacht bekommen.
aktuelle PositionAktuelle Position in Walhäusern Fitnessgraph
 

20.September

Heute war es sehr weit. Zudem war es schwieriges Gelände, teilweise Felsen und es ging immer rauf und runter. Der Weg war rutschig, schmal und nass. Meine Oberschenkelmuskeln schmerzen.
aktuelle PositionAktuelle Position Napf Fitnessgraph
 

21.September

Gut in Schwarzenberg (bei Malters) angekommen. Malters hatte keine Hotelzimmer wegen dem Unwetter.
aktuelle PositionAktuelle Position Schwarzenberg Fitnessgraph
 

22.September

Bin in Luzern angekommen. Bleibe hier obwohl die Strecke heute nicht so anstrengend war. Habe in einer Jugendherberge eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden.
aktuelle PositionAktuelle Position Luzern Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

23.September

Bin in Zug angekommen. Achillessehne fühlt sich gar nicht gut an... Es hatte extrem viel Teerstrassen!
aktuelle PositionAktuelle Position Zug Fitnessgraph
 

24.September

Nach schon bald üblicher Suche habe ich einen sehr schönen Weg nach Einsiedeln gefunden. Habe ein Zimmer in Hotel.
aktuelle PositionAktuelle Position Einsiedeln Fitnessgraph
 

25.September

Hatte heute Geburtstag. Meine Familie kam mich in Rapperswil besuchen, wo wir zusammen Zmittag assen. Anschliessend lief ich noch weiter bis Schmerikon, wo ich ziemlich geschafft ankam! Zudem schmerzte mein Rücken.
aktuelle PositionAktuelle Position Schmerikon Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

26.September

Bin in Schmerikon geblieben, da ich kaum aufstehen konnte. Nach etwas turnen geht es nun etwas besser. Entscheide morgen über Abbruch.
 

27.September

Bin nun doch weitergelaufen! Es hat nach einigen Übungen im Rücken geknackt, so dass es wieder relativ schmerfrei geht! Bin bis Wattwil gekommen, wo ich bei Bekannten übernachte.
aktuelle PositionAktuelle Position Wattwil Fitnessgraph
 

28.September

Nachdem ich einige Zeit gelaufen bin, werden die Rückenschmerzen, die ich am Morgen spüre besser. Mittags war ich in Hochhamm, wo ich eine tolle Rundsicht, leider nicht so gute Weitsicht genoss. In Gontenbad treffe ich die Nordic Walking Gruppe aus dem Appenzell, die mich interviewen und ein Stück begleiten. Bin gut angekommen in Appenzell, wo ich in einem Zimmer, das der Touristikverband offeriert hat, übernachte. Beide Achillessehnen sind entzündet.

Nachtrag:
Was haben die Welchen, Berner und Appenzeller gemeinsam?
Die Gastfreundschaft. Aber eines haben die Appenzeller allen voraus:
Unmögliches möglich machen. Mit unglaubliem Engangement haben sich Erika und Fritz dafür eingesetzt, dass wenigstens ein Kanton die Idee dieses 1. Swiss NordicWalk möglich wurde.
Sie mobilisierten sehr kurzfristig einige Nordicwalkerinnen und Nordikwalker welche mich auf
dem Weg durchs Appenzellerland beleitet haben. Im Sportgeschäft Baumann in Appenzell angekommen, wurden wir dort vom ganzen Personal sehr sehr freundlich begrüsst, und mit einem wunderbaren Aperitiv mit vielen feinen Früchten bewirtet.  Auch Appenzell Tourismus griff die Idee auf, und lud mich ein, gratis im tipp top geführten
Bed & Breakfast Haus Lydia zu übernachten. Vielen herzlichen Dank auch Ihnen Herr Buob.

aktuelle PositionAktuelle Position Appenzell Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

29.September

Bin gut in Trogen angekommen.
Der Weg über den Saul ist zum Teil schlecht bis gar nicht markiert. Ich musste mich wiedereinmal als Pfadfinder betätigen. Da ich den offiziellen Wanderwegen des Swiss Trans Trail gefolgt bin.

Empfehle für alle Walker (auch für Nichtwalker geeignet) die neuen Beschilderungen!
(Versuche noch herauszufinden, wo es diese Karten gibt. Bitte um etwas Geduld. Übernachte in St. Gallen.
aktuelle P
ositionAktuelle Position Trogen
Fitnessgraph 1 Fitnessgraph 2
 

30.September

Nach einem wunderbaren Essen, und einem lebensgeisterweckenden  Pernaton Bad bin ich frisch gestärkt wieder von Trogen gestartet.
Obwohl das Endziel Rorschach gut angeschrieben war, wurde ich an der "Nase" herumgeführt. Daher bin ich wieder fast 21 km gelaufen. In Wald hatte ich dafür eine tolle Begegnung. Ein schöner Waldkindergarten, und eine wunderbare Aussicht entschädigen doch alle "Strapazen". Morgen nehme ich den Rest in Angriff.
aktuelle PositionAktuelle Position Rorschach Fitnessgraph
 

01.Oktober

Bin um 9 Uhr zur letzten Etappe gestartet, nachdem ich noch einmal in St. Gallen übernachtet habe.

Ich wurde ab Egnach von meinem Bruder das letzte Stück begleitet, merci viumau Stöff.
Um 1215 gut in und trocken in Romanshorn angekommen.
Welch eine Begrüssung! Mit Fahnen ist das Haus geschmückt, und die Pia meine Schwägerin, applaudiert.
Am Abend werde ich überraschenderweise zur Premiere von Sister Act eingeladen, an dem mein Patenkind Stefanie Zweili die Hauptrolle spielt.
Dies war mein Ziel ab dem 25. 9.05, einen Tag früher als grob geplant einzutreffen. Bravo Steffi.

Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben, speziell meine Familie!
Fitnessgraph, Fitnessgraph2